Am Mittwoch Mario Barth nimmt Zukunftsmuseum ins Visier

red

Die Landtagsopposition hat die hohen Ausgaben für das Prestigeprojekt in Nürnberg ebenso kritisiert wie der Rechnungshof. Jetzt nimmt sich ein Comedian des Themas an.

Mario Barth Foto: picture alliance/dpa/Gerald Matzka

An diesem Mittwoch um 20 Uhr wird der umstrittene Mietvertrag des Nürnberger Zukunftsmuseums Thema in der TV-Sendung „Mario Barth deckt auf“ auf RTL sein.

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Die Kosten für die Anmietung der Gebäude für das Museum im innerstädtischen Nürnberger Augustinerhof sind seit langer Zeit Gegenstand politischer Streitigkeiten. Die Opposition im Landtag wirft der Staatsregierung und insbesondere Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vor, die Kosten vernachlässigt zu haben. Bereits 2021 seien die Kosten mit jährlich 2,9 Millionen Euro höher, als in der staatlichen Verpflichtungserklärung (2,8 Millionen Euro) niedergelegt. Auch der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) bemängelte den Mietvertrag als „vermieterfreundlich“ und kritisierte die Kosten des Museums: 2014 seien Kosten von acht Millionen Euro als Anschubfinanzierung vorgesehen gewesen. Im April 2021 hätten sich die Kosten für den Freistaat aber bereits auf 27 Millionen summiert. Eine der heftigsten Kritiker der Staatsregierung ist in dieser Angelegenheit der FDP-Landtagsabgeordnete Sebastian Körber aus Forchheim. Er kommt auch bei Mario Barth zu Wort.