Den Schmerz kann Udo Egermann kaum verbergen. „Ich könnte weinen, wenn ich das hier alles sehe“, sagt der 62-Jährige. Für das Gespräch mit unserer Redaktion hat er als Vorsitzender des Sportkegelclubs Münchberg (SKC) noch einmal das Vereinsheim aufgesperrt. Er drückt auf ein paar Schalter und die Kegelanlage mit ihren vier Bahnen, bunten LED-Anzeigen und Bildschirmen erwacht. In rosa Licht getaucht stehen die Kegel in Reih und Glied – man könnte sofort loslegen. Unvorstellbar, dass auf dieser top gepflegten Bahn womöglich nie wieder eine Kugel rollt.