An der A9 Dreister Betrug an der Rastanlage Frankenwald

Wie ein Betrüger einen 30-Jährigen um 200 Euro brachte. Beinahe hätte er noch mehr Geld verloren.

Weg und futsch – um 200 Euro ließ sich ein Mann bei der pause an der A9 prellen. Foto: picture alliance/dpa

200 Euro hat er schon an den unbekannten Betrüger verloren, beinahe wäre er sogar um 1000 Euro geprellt worden: Ein 30 Jahre alter Autofahrer aus Baden-Württemberg ging bei einer Pause an der Rastanlage Frankenwald an der A9 einem unbekannten Betrüger auf den Leim.

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Der Betrüger gab vor, in Nöten zu sein

Auf der Rastanlage wurde er laut Polizeibericht von dem Unbekannten angesprochen. Wegen Problemen beim Geldabheben am Automaten sei der Mann nun in Nöten und auf die Hilfe eines Mitmenschen angewiesen. Er bat den 30-jährigen, ihm 1000 Euro zu leihen. Anstatt des erbetenen Betrages gab der Mann aus dem Bereich Mosbach dem Unbekannten 200 Euro, die er am Automaten auszahlen ließ.

Für die Rückzahlung einigte man sich auf eine Direktüberweisung. Dazu fotografierte der Unbekannte den Personalausweis des 30-Jährigen ab und ließ sich seine Bankverbindung geben. Nach kurzer Zeit am Handy zeigte der Unbekannte nun eine Überweisung in Höhe von Tausend Euro auf dem Display seines Handys und verlangte die restlichen 800 Euro, die der 30-Jährige ihm nun angeblich schuldig wäre.

Darauf ließ er sich dann zwar nicht ein, die ausbezahlten 200 Euro war er jedoch los. Der Geschädigte erstattete später Anzeige bei seiner zuständigen Polizeidienststelle in Baden-Württemberg; der Fall hatte sich am 21. September zugetragen. Nun ermittelt die Verkehrspolizei in Hof wegen Betrugs gegen den Unbekannten.