Das seine Mutter Norwegens Kronprinzessin ist, soll im anstehenden Verfahren keine Rolle spielen: „Mit wem er verwandt ist, hat natürlich Einfluss auf das mediale Interesse an dem Fall, soll aber keinerlei Bedeutung für die Frage der Anklage oder das Strafmaß haben, das ihn erwartet, falls er schuldig gesprochen wird“, sagte der zuständige Staatsanwalt Sturla Henriksbø am Montag vor der Presse, als er mitteilte, dass gegen Borg Høiby Anklage erhoben wird. Bis zu zehn Jahre Haft könnten dem 28-Jährigen drohen, sollte er schuldig gesprochen werden. Eine ganze Reihe von Straftaten wird ihm von der Anklage zur Last gelegt – darunter neben dem Vorwurf der Vergewaltigung auch Misshandlung in engen Beziehungen, Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der öffentliche Gerichtsprozess wird wahrscheinlich Mitte Januar 2026 beginnen.