Bei der Präsidentschaftswahl 2016 stimmten nur acht Prozent der afroamerikanischen Wähler für Trump, die überwältigende Mehrheit votierte damals für seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton. Eine Überraschung war das nicht: Die Community wählt traditionell Demokraten. Trump versucht trotzdem, seine Zustimmungswerte unter Afroamerikanern zu steigern.
Dem Präsidenten fehlt zudem seit langem die Unterstützung prominenter Künstler. Hollywood-Größen und Musiker kritisieren Trump und seine Politik regelmäßig. Ein wenig Dankbarkeit aus der Welt des Hip-Hop käme ihm daher gelegen. Dafür schreckt er offenkundig auch nicht davor zurück, eine ausländische Regierung verbal zu attackieren.
Der US-Präsident hat generell ein eigenwilliges Verhältnis zur Justiz. Er hat auch in der Heimat schon öfter einzelne Richter wegen unliebsamer Entscheidungen gerügt und ihnen Parteilichkeit vorgeworfen. Eigentlich ist es für Staats- und Regierungschefs tabu, die Unabhängigkeit der Justiz anzutasten oder in Frage zu stellen - zumindest in Demokratien.