Mit einer Landtierarztquote beim Studium der Veterinärmedizin will die Staatsregierung der in zahlreichen Regionen Bayerns drohenden Unterversorgung mit Tierärzten für Schweine und Rinder entgegenwirken. Nach dem Vorbild der Landarztquote in der Humanmedizin sollen dafür neun Prozent der Studienplätze für Bewerber reserviert werden, die sich dazu verpflichten, nach ihrer Ausbildung für mindestens zehn Jahre in einem unterversorgten Gebiet Großnutztiere zu betreuen. Dabei spielt die persönliche Eignung der Bewerber die Hauptrolle, nicht ihre Abiturnote. Pro Jahr könnten davon rund 30 Studienanfänger profitieren. Der Startschuss soll zum Wintersemester 2025/26 fallen. So sieht es ein Gesetzentwurf von Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) vor, den er am Mittwoch dem Landtag vorlegte.