Dass Ende vergangener Woche ein Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verhindert werden konnte, sollte doch eigentlich Bestätigung dafür sein, dass die Behörden einen guten Job machen. Dabei ist es im Endeffekt zweitrangig, woher die Informationen, die zu den mutmaßlichen Attentätern führten, stammen. Hauptsache, das Schlimmste konnte abgewandt werden und niemand kam zu schaden, wie es in den vergangenen Jahren leider immer wieder auf Weihnachtsmärkten der Fall war. Dingolfing wird sich nicht in die Reihe von Breitscheidplatz und Magdeburg einreihen. Sollte sich noch herausstellen, dass die Infos von ausländischen Diensten kamen, wäre dies in Zeiten zunehmender nationaler Alleingänge ebenfalls als positives Signal einzuordnen.