Thomas Friedrich (Grüne) plädierte erneut für die Änderung des bayerischen Waldgesetzes, das zu lasch gefasst sei und zu Schindluder mit der Natur führe. Christian Rose (CSU) sagte, er werde in diesem konkreten Fall das Vorhaben zwar nicht befürworten, weil er in der Aufschüttung ein falsches Handeln sehe, doch sei generell notwendig, landwirtschaftlich Flächen zu schaffen, um die Ernährung der Bevölkerung sicherzustellen. Auch für Biogasanlagen sei Getreideanbau wichtig. Dem hielt Thomas Friedrich entgegen, das meiste Getreide werde als Viehfutter verwendet, diesen Anbau könne man auch durch teilweisen Verzicht auf Fleischkonsum reduzieren. Biogasanlagen würden in der Energiewende keine herausragende Rolle spielen. Zum eigentlichen Thema zurückkehrend, sagte er, die Rodung entspreche nicht dem Klimazielen.