Arbeitsmarkt im November Im Landkreis Hof steigt die Zahl der Arbeitslosen

Maler und Lackierer können derzeit gut in Jobs vermittelt werden. Foto: /IG Bau

In der Stadt Hof ging die Zahl der Arbeitslosen zurück, im Landkreis stieg sie leicht an. Kurzarbeit bleibt dominierendes Thema.

Hof - In Stadt und Landkreis Hof entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im November unterschiedlich. Während in der Stadt Hof die Zahl der Arbeitslosen zurückging, stieg sie im Landkreis leicht an. Das geht aus einer Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof hervor.

1.462 Hofer waren arbeitslos, 61 weniger als im November und 199 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sank auf 6,0 Prozent.

Im Landkreis Hof waren 1.779 Arbeitslose zu verzeichnen, 21 mehr als im Oktober und 423 mehr als im November 2019. Die Arbeitslosenquote blieb bei 3,5 Prozent.

Mehr Arbeitslose im Vertrieb und Tourismus

Mussten sich im Stadtgebiet weniger Menschen nach Beendigung einer Beschäftigung arbeitslos melden, waren es im Landkreis im November wieder etwas mehr. Die Zugänge kamen überwiegend aus den Bereichen Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit, aus Produktion und Fertigung oder aus dem Bereich der kaufmännischen Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus. Insgesamt ließ die Dynamik des vorangegangenen Monats wieder leicht nach. Es gab 289 Abmeldungen in Arbeit und damit weniger Arbeitsaufnahmen als in Vormonat. Aufnahmefähig zeigte sich der Online- und Lebensmittelhandel, aber auch die Vermittlungen im Bereich des Maler-, Elektro-, Bodenleger- und Heizungs-Sanitärhandwerks gelangen gut. Schwerer haben es aktuell Geflüchtete, da kaum Probearbeiten stattfinden.

Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften gestaltete sich zurückhaltender. 420 Vermittlungsaufträge konnte der Arbeitgeber-Service entgegennehmen, 73 weniger als im Oktober und 16 weniger als im Vorjahresmonat. Die Schwerpunkte der Nachfrage kamen aus dem Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, dem Handel und dem Gesundheitswesen.

Kurzarbeit bleibt wichtiges Thema

Die Kurzarbeit bleibt auch im Hofer Raum weiterhin ein dominierendes Thema. Im November gingen 122 Neuanzeigen für maximal 819 Arbeitnehmer ein. Insbesondere metallverarbeitende Betriebe verzeichnen allerdings auch wieder eine gute Auftragslage und arbeiten kaum noch verkürzt. Nach den aktuellen Daten über tatsächlich realisierte Kurzarbeit waren im Mai in 992 Betriebe mit 12.984 Beschäftigen von Kurzarbeit betroffen. Für Juni verzeichnen erste Hochrechnungen 825 Unternehmen mit 11.774 Beschäftigten, die kurzarbeiteten.

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