Ohne Zuwanderer ist der Fachkräftemangel in Deutschland nicht zu stemmen. Denn Geflüchtete leisten besonders in sogenannten „Engpassberufen“ – Pflege, Sanitär, Bau – einen wichtigen Beitrag. Zur Einordnung: Die Anzahl der Geflüchteten in Erwerbstätigkeit hat sich in den Jahren 2013 und 2020 verfünffacht, die Zahl der Ausbildungsverträge bei Zugewanderten hat sich zwischen 2009 und 2019 verdoppelt. Diese Entwicklung und die damit verbundenen Prozesse in den Unternehmen stellte in einem Impulsvortrag Yasmin Zein, Projektreferentin beim Netzwerk „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ (NUiF) bei der Informationsveranstaltung für Unternehmen im Hofer Landratsamt dar. Eingeladen zum Netzwerktreffen für Unternehmer und Arbeitsagentur mit dem Titel „Finden – einstellen – profitieren“ – Zugewanderte für unsere Firmen im Hofer Land!“ hatte die Volkshochschule Hofer Land. Im Fokus des Treffens mit rund 60 Teilnehmern stand die Frage, wie der deutsche Arbeitsmarkt und Zugewanderte zusammenpassen.