Arzberg - Vier Wochen nach der verheerenden Explosion in einem leer stehenden Einfamilienwohnhaus in Röthenbach ist ein 41 Jahre alter Arzberger an den Folgen seiner Brandverletzungen gestorben. Das bestätigte gestern Polizeisprecher Willi Wehner von der Polizeidirektion Bayreuth auf Anfrage der Frankenpost. Der Mann hatte am Abend des 13. Februars nach Angaben der Polizei mit drei Gasflaschen im Keller die Explosion "absichtlich selbst herbeigeführt". Er hatte dabei schwerste Brandverletzungen erlitten und war in eine Spezialklinik nach Nürnberg gebracht und dort ins künstliche Koma versetzt worden. Am Mittwoch, 17. März, ist er im Klinikum in Nürnberg gestorben. Die Untersuchung des Vorfalls, der am 13. Februar kurz nach 18 Uhr den Ortsteil Röthenbach aufgeschreckt und für einen stundenlangen Großeinsatz von Feuerwehr und THW gesorgt hatte, sind noch nicht abgeschlossen. Die Gasflaschen sind Willi Wehner zufolge derzeit beim Landeskriminalamt zur Untersuchung. Die Detonation war damals so gewaltig, dass es den Dachstuhl angehoben hatte; das THW musste aus statischen Gründen das Gebäude mit Balken abstützen. Außerdem flogen Fenster und das Garagentor meterweit durch die Luft. Thomas Scharnagl
Arzberg Arzberger stirbt vier Wochen nach Explosion
Redaktion 20.03.2010 - 00:00 Uhr