Süß, gesund und lecker: Beim diesjährigen Honigfest im Gerätemuseum Arzberg, das zusammen mit dem Imkerverein Arzberg initiiert worden war, drehte sich am Sonntag alles um die faszinierende Welt der Honigbienen und den goldenen Schatz aus ihren Waben. Im Museum wurden nicht nur die verschiedenen Arbeitsschritte gezeigt, die es von der Wabenentnahme über das Entdeckeln der Waben bis hin zum fertigen Honig braucht. Zusammen mit Imker Wieland Häcker erlebten zahlreiche Interessierte das Handwerk hautnah mit und durften auch mit anpacken. Außerdem luden Aktionen rund um das klebrige Gold Groß und Klein zum Mitmachen ein. Wer Lust hatte, konnte unter fachkundiger Anleitung Wachstücher herstellen, Wachsplatten löten oder duftende Wachskerzen rollen. Fürs leibliche Wohl war auch gesorgt: Leckereien aus Honig wurden ebenso angeboten wie cremiger Bienenstich oder frisch gebackenes Honigbrot. Die Bergnersreuther Feuerwehr kümmerte sich um durstige Kehlen. – Weltweit gibt es nur acht bis zehn Honigbienenarten, in Deutschland ist lediglich die „Westliche Honigbiene“ beheimatet. Daneben gibt es noch fast 600 Wildbienenarten. Während Honigbienen in Staaten zusammenleben, sind 90 Prozent der Wildbienen Einzelgänger und leben allein. Imkerinnen und Imker halten Honigbienen als Nutztiere, zur Honigerzeugung und um Kulturen zu bestäuben. Rund eine Million Honigbienenvölker, die von rund 135 000 Imkerinnen und Imkern gehalten werden, gibt es laut dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aktuell allein in Deutschland.
Arzberg-Bergnersreuth Auf Tuchfühlung mit fleißigen Bienen
Florian Miedl 08.07.2025 - 15:19 Uhr