Arzberger Partnerstadt Weihnachtsgrüße in die USA

W.G.
Im Sportheim Röthenbach trafen sich die Arzberger Freunde der Städtepartnerschaft mit South Bend, um mit ihren Bekannten in den USA über Zoom zu chatten. Foto: pr.

Zoom ermöglicht es den Arzberger Freunden der Städtepartnerschaft auch über weite Distanzen Kontakt zu halten. Welche Themen die Deutschen und Amerikaner wohl verbinden? Im Videochat ging es auch um Sorgen.

Seit vielen Jahren treffen sich in der Adventszeit sowohl in Arzberg als auch in der Partnerstadt South Bend im US-Bundesstaat Indiana Freunde der Städtepartnerschaft zu einem adventlichen Beisammensein. Der Altbürgermeister Winfried Geppert hatte dieses Mal die Arzberger ins Sportheim in Röthenbach eingeladen.

Nach einem gemeinsamen Essen war es auch schon so weit: Siegfried Förster stellte dann über Zoom die Verbindung zu Professorin Gabrielle Robinson in South Bend sowie zu Oskar Döbereiner in North Carolina und Werner Braun in Florida her. Abend war es in Amerika zwar noch nicht, die sechs Stunden Zeitverschiebung taten der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Bei dem Gespräch mit den Freunden aus Übersee wurde deutlich, dass diese mit einer gewissen Sorge die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, besonders in Deutschland, sehen.

Ukraine-Krieg auch Thema in den USA

Vor allem über den Krieg in der Ukraine mache man sich viele Gedanken, so Gabrielle Robinson. Immer wieder hieß es bei dem Zoom-Gespräch aber auch: „Wir sind in Gedanken bei euch. Schade, dass wir nicht zusammensitzen können.“

Winfried Geppert berichtete, dass nächstes Jahr im Mai wieder Studenten aus South Bend auf ihrer Europatour über Berlin und Prag auch die Partnerstadt Arzberg besuchen werden. „Sie wollen hier bayerische Gemütlichkeit erleben. Wir werden uns bemühen“, versicherte der Altbürgermeister.

Nach der langen Corona-Zeit konnten die Arzberger Partnerschaftsfreunde zum ersten Mal wieder wie gewohnt zusammensitzen. Dass sie die Treffen vermissten, merkte man schnell. Auch sie wären wohl am liebsten direkt mit ihren amerikanischen Freunden zusammengesessen. In der gemütlichen Runde frischten sie ihre vielen schönen Erinnerungen auf und erzählten sich Geschichten. Zum Schluss verband alle der gemeinsame Wunsch auf ein friedliches Weihnachtsfest und ein baldiges Wiedersehen.

 

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