Attraktiver Rastplatz FGV saniert Aussichtspavillon in Wunsiedel

Mitglieder der Ortsgruppe Wunsiedel des Fichtelgebirgsvereins bringen einen in die Jahre gekommenen Pavillon wieder in Schuss. Nun hat die Stadt wieder einen einladenden Rastplatz.

Bürgermeister Nicolas Lahovnik (links) freut sich gemeinsam mit Mitgliedern des FGV und dessen Vorsitzender Gisela Dittrich (Dritte von links) über die Unterstützung der Sparkasse Hochfranken. Deren stellvertretender Vorstandsvorsitzender Michael Maurer (Vierter von links) überreichte einen Scheck über 1615 Euro für die Sanierung des Aussichtspavillons. Foto: pr

Wo zuletzt Bäume und dichtes Gebüsch den Blick versperrten, kann man nun wieder die Aussicht genießen: Mitglieder der Stammortsgruppe Wunsiedel des Fichtelgebirgsvereins (FGV) haben den in die Jahre gekommenen Aussichtspavillon in der Markus-Zahn-Allee mit großem ehrenamtlichen Einsatz grundlegend saniert. Mehr als 100 Arbeitsstunden kamen bis zum endgültigen Abschluss des Projekts zusammen.

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„Der sanierte Aussichtspavillon ist ein schönes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Stadt, Grundstückseigentümer, Vereine und Förderer an einem Strang ziehen“, sagte Wunsiedels Bürgermeister Nicolas Lahovnik. „Besonders beeindruckend ist dabei der große ehrenamtliche Einsatz des Fichtelgebirgsvereins. Die Mitglieder haben mit viel Zeit, handwerklichem Können und Herzblut einen wichtigen Aussichtspunkt wieder für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht.“

Herausforderung angenommen

Den Anstoß zur Sanierung habe, so die Mitteilung, die Stadt Wunsiedel gegeben. Sie sei auf den FGV zugegangen und habe angefragt, ob der Verein die Restaurierung übernehmen könne.

„Die Wegepaten nahmen die Herausforderung an.“ Zunächst musste allerdings geklärt werden, ob eine Sanierung an dieser Stelle überhaupt sinnvoll sein würde, denn Bäume und dichtes Gebüsch hatten die Aussicht inzwischen vollständig versperrt.

Die angrenzenden Grundstücke gehören der Familie Trötschel, die der Entfernung der störenden Bäume und Sträucher zustimmte und damit eine wichtige Voraussetzung für das Projekt schuf. Hubert Steinberger unterstützte den FGV unter anderem bei den Kontakten zur Familie Trötschel und zur Stadt Wunsiedel sowie mit seiner Erfahrung und Beratung bei der Umsetzung.

Brennholz für zwei Jahre

In einer gemeinsamen Samstagsaktion stellten die ehrenamtlichen Helfer zunächst die Aussicht wieder frei. Das anfallende Holz wurde zu Brennholz für das FGV-Vereinsheim verarbeitet und dürfte dort für rund zwei Jahre reichen. Bei den Arbeiten engagierten sich unter anderem Günter Fröber, Dr. Bruno Zeller, Roland Bartsch, Gisela und Wilhelm Dittrich, Gunter Faßbinder und Hubert Steinberger.

Dach stark verrostet

Nach der Freistellung der Aussicht begann die umfassende Sanierung des Pavillons. Morsche Holzteile und die Verkleidung wurden erneuert, erhaltene Balken und die Sitzbank aufgearbeitet und neu gestrichen. Auch das stark verrostete Dach wurde gründlich saniert und erhielt einen neuen Anstrich.

Sparkasse unterstützt

Eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung war außerdem die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Hochfranken. Sie stellte dem FGV 1615 Euro zur Verfügung.

Ohne diese Förderung, betont Vorsitzende Gisela Dittrich, wäre die Sanierung in diesem Umfang nicht möglich gewesen. Neben der handwerklichen Arbeit seien im Hintergrund zudem zahlreiche organisatorische Aufgaben zu erledigen gewesen – von Absprachen und Materialbeschaffung bis hin zum Förderantrag.

Insgesamt investierten die FGV-Mitglieder mehr als 100 ehrenamtliche Arbeitsstunden in das Projekt. Die Hauptlast der praktischen Arbeiten sowie deren Koordination trug Günter Fröber, der nach den gemeinsamen Vorarbeiten einen Großteil der weiteren Sanierung übernahm. Die Hintergrundarbeit wie Abstimmung, Förderung und dergleichen, die ebenfalls viel Zeit in Anspruch nahm, oblag der Vorsitzenden Gisela Dittrich.

Attraktiver Rastpunkt

Aus dem zugewachsenen und maroden Pavillon ist so wieder ein attraktiver Rast- und Aussichtspunkt geworden. Der FGV dankt der Familie Trötschel, der Sparkasse Hochfranken, der Firma Gelo und Klaus Mann sowie allen Helfern.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was durch das Zusammenspiel von Stadt, Grundstückseigentümern, Sponsoren und ehrenamtlichem Engagement erreicht werden kann.