Welche Geheimnisse barg der Kornbergturm? Was genau wurde dort während der Zeit des Kalten Krieges streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit alles getrieben? Diese Fragen lockten am Freitag über 80 Interessierte zu einem Lichtbild-Vortrag des ehemaligen Berufssoldaten Dieter Jenke (66) über das „Leben und Lauschen“ auf dem Kornberg. Wegen des großen Zulaufs musste der Veranstaltungsort kurzfristig in den Großen Sitzungssaal des Hofer Rathauses verlegt werden, und auch dort reichten die vorhandenen Plätze zunächst bei Weitem nicht: Veranstalter Jürgen Stader, der aus Anlass des 35. Jahrestages der Grenzöffnung zu dem Vortrag eingeladen hatte, musste eifrig nachbestuhlen.