Mit dem weißen Sport hat das hier schon seit über zehn Jahren nichts mehr zu tun. Wer die schwere Holztüre der ehemaligen Tennishalle von Grün-Weiß-Bayreuth durchschreitet, betritt eine andere Welt. Sie ist überaus bunt, riecht nach Schulturnhalle der 80er Jahre und besteht aus Matten, Seilen, scheinbar wahllos an die Wände geschraubten Griffen, Henkeln und Leisten. Die laut Homepage steilste Halle Frankens hat 560 Quadratmeter Kletter- und Boulderfläche und gehört den fast 6000 Mitgliedern der Sektion Bayreuth des Deutschen Alpenvereins. Dass alle Kurse so gut wie ausgebucht sind und vor allem der Begriff Nachwuchssorgen ein Fremdwort ist, hätte man nicht erfragen müssen. Um kurz nach 17 Uhr wimmelt es hier – es wird gezogen, gedrückt, gehangelt oder begutachtet.
Auf Megos’ Spuren Bayreuther Kletter-Nachwuchs herausragend
Stefan Wolfrum 26.11.2024 - 18:55 Uhr