„Es gibt kein einheitliches Verfahren oder Register, das vollständige Daten zu einer Person beinhaltet und eine kurzfristige Gefährdungsprognose ermöglichen würde. Die datenschutzkonforme Kommunikation zwischen den Behörden wird immer schwieriger und verliert an Effizienz und Verlässlichkeit. Außerdem gibt es länderübergreifend keine universellen Zuständigkeitsvorschriften.“ Diese Sätze stammen aus der Antwort von Oberbürgermeisterin Eva Döhla auf einen offenen Brief des Hofer CSU-Kreisverbands, beide Schreiben liegen der Redaktion vor. Die Christsozialen hatten nach der Bluttat von Aschaffenburg gefragt, ob der Bereich Ausländerwesen im Rathaus adäquat aufgestellt ist – und wie sich die Situation verbessern könnte, um die Bürger bestmöglich schützen zu können.