Ein raffiniertes, intensives Bild, kleinformatig, so dass der Betrachter herantreten muss. Wie durch zwei blaugetönte Glasscheiben, zwischen denen ein Spalt offensteht, blickt man auf eine Blumenwiese, die sich bis zum Horizont weitet. Nur wenige gelbe Farbtupfer sind in das wehende Blaugrün eingesprenkelt. Es ist eine stille Landschaft. Sie erscheint nah und zugleich traumartig fern, die Grenze zwischen Realität und bloßem Schein ist aufgelöst. Die Künstlerin Lucie Kazda verwendet für ihr Gemälde „Dahinten“ Öl auf Transparentpapier, um die lichtdurchscheinende Wirkung zu verstärken.
Ausstellung auf der Plassenburg Künstlerin beschäftigt sich mit KI und sozialen Medien
Wolfgang Schoberth 26.08.2025 - 09:00 Uhr