Bei Hans Lankes kann man nie sicher sein, was man sieht. Seine Arbeiten zielen ab auf Mehrdeutigkeit und Irritation. Eine neue Werkreihe präsentiert kleine Quadrate mit Spiegeln und kurzen Texten. Der Betrachter riskiert, sich selbst als einem der berühmt-berüchtigten „Usual Suspects“, der üblichen Verdächtigen, zu begegnen – Einladung zur Gewissenserforschung? Wohl eher nicht: Der Mann hat Humor und liebt Effekte, die er oft durch Anleihen aus der Populärkultur verstärkt. Wichtiger als alles andere sind ihm die eigene Bildsprache und die Lebendigkeit des Ausdrucks.