Auszeichnung für Selber Wolf Raab zum DEL2-Fanspieler des Jahres gewählt

Moritz Raab (Zweiter von links) bejubelt seinen ersten und einzigen Saisontreffer im Spiel gegen den EC Bad Nauheim Ende Februar. Foto: Mario Wiedel/Mario Wiedel

Der 23-Jährige setzt sich bei der ligaweiten Abstimmung durch – und folgt als Titelträger auf einen Teamkollegen.

 
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Auch wenn die letzten drei Spielzeiten im Eishockey-Unterhaus für die Selber Wölfe stets in den Playdowns endeten, sind die Fichtelgebirgler bei einer anderen Titelvergabe nicht zu schlagen. In Moritz Raab wird nach Peter Trska (in 2023) zum zweiten Mal in Folge ein Verteidiger aus der Porzellanstadt als „Fanspieler des Jahres“ ausgezeichnet. Das gab das Fachportal Eishockey News, das die Wahl gemeinsam mit der DEL2 abhielt, am Sonntag bekannt. In der Endauswahl, in der 42 Spieler aus den 14 DEL2-Klubs (jeweils drei Spieler pro Klub) gestanden hatten, setzte sich der 23-Jährige vor Roope Mäkitalo (Lausitzer Füchse) und Christian Ehrhoff (Krefeld Pinguine) durch. „Dieser Titel freut mich sehr und macht mich stolz. Das zeigt mir auch, dass es im Vorjahr eine richtige Entscheidung war, nach Selb zu wechseln. Die Fans honorieren meine Leistung“, sagt der gebürtige Mannheimer, der im vergangenen Jahr von den Bayreuth Tigers zu den Selber Wölfen gekommen war, dem Eishockey-Portal.

Raab hatte in der abgelaufenen Saison in 60 Spielen (ein Tor, elf Vorlagen) für die Fichtelgebirgler auf dem Eis gestanden – und im Mai erst seinen Vertrag um zweite weitere Spielzeiten verlängert. In Zukunft sieht er durchaus noch Steigerungspotenzial – bei sich persönlich und dem gesamten Team. „Zum einen war ich schon zufrieden, ich bin da aber auch sehr selbstkritisch. Ich weiß, dass es noch besser geht. Daran werde ich arbeiten“, erklärt der ehrgeizige Linksschütze, der mit gemischten Gefühlen auf die DEL2-Spielzeit seiner Selber Wölfe zurückblickt: „An und für sich war es keine schlechte Saison. Viele Spiele waren sehr eng. Eigentlich hätten wir die Playoffs erreichen müssen. Diese haben wir uns aber in den wichtigen Spielen selbst versaut. Das hätte nicht sein müssen und ist sehr ärgerlich“, so Raab. Für die neue Runde formuliert er deshalb ambitioniert: „Nach drei Jahren Playdowns ist jetzt nächste Saison das Ziel, die Playoffs zu erreichen.“

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