Nach Wochen banger Verunsicherung ist nun klar: Der amerikanische Präsident Donald Trump macht Ernst und belegt in die USA importierte Autos aus der EU ab der kommenden Woche mit Strafzöllen in Höhe von 25 Prozent. Das trifft nicht nur die deutschen Hersteller hart – in Bayern BMW und Audi –, sondern wird auch direkte Auswirkungen auf die breit gestreute Zulieferindustrie haben. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Unternehmen mit geringeren Auftragsvolumina, Produktionsauslastungen und Erlösen rechnen müssen. In Oberfranken sind davon möglicherweise rund 200 Firmen mit insgesamt 40 000 Beschäftigten betroffen.