Bad Alexandersbad Kassenkredit in Kurgemeinde nun bei über sieben Millionen Euro

Die neue Genehmigung durch die Rechtsaufsichtsbehörden gilt nun bis zum 31. Januar 2024. Die Tendenz ist aber weiterhin steigend.

  Foto: Christian Schilling/Christian Schilling

Um auch weiterhin zahlungsfähig zu bleiben, hat die Gemeinde Bad Alexandersbad eine weitere Erhöhung des Kassenkredits beantragt. Die neue Kassenkreditgenehmigung liegt nun bei 7,255 Millionen Euro.

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Wie Bernhard Großkopf, geschäftsführender Beamter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Tröstau, in der Gemeinderatssitzung am Montag berichtete, war die bisherige Kassenkreditgenehmigung über bislang 6,4 Millionen Euro am 31. Oktober dieses Jahres ausgelaufen. Mit Schreiben vom 27. Oktober habe das Landratsamt Wunsiedel eine neue Genehmigung bis zum Betrag von 7,225 Millionen Euro erteilt. Diese neue Genehmigung gelte bis zum 31. Januar 2024.

„Gesundheitszentrum“ mit Löwenanteil

Die Kassenkredite teilten sich wie folgt auf: 225 000 Euro entfielen demnach auf die Gemeinde, den Löwenanteil von 5,3 Millionen Euro verschlingt der eigenbetriebsähnlichen Regiebetrieb (ebR) „Gesundheitszentrum“ und 875 000 Euro betragen die Kontokorrentkonten-Limits der ebR. Die weiteren, nun fehlenden 855 000 Euro würden zu gegebener Zeit aufgenommen.

Abschließend übte sich Großkopf noch ein wenig in Sarkasmus. „Nach der Kassenkreditgenehmigung ist bekanntlich vor der Kassenkreditgenehmigung“, sagte der geschäftsführende Beamte. Deshalb würde die Verwaltung bereits im Dezember einen neuen Antrag vorbereiten. Großkopf verwies auch auf die seit eineinhalb Jahren wieder steigenden Zinsen, die für die Finanzen der Gemeinde wenig förderlich wären.