Bad Alexandersbad - Nein, sie haben nicht mehr miteinander gesprochen. Auch am Tag zwölf nach der Ankündigung der Bad Alexandersbader Bürgermeisterin Anita Berek, wegen Zahlungsunfähigkeit das Alexbad zu schließen, herrscht zwischen der ehrenamtlichen Bürgermeisterin von der SPD und den beiden Stellvertretern Ronald Ledermüller (Allgemeine Wählervereinigung/Freie Wähler Gemeinschaft) und Michael Galimbis (CSU) Funkstille. „Wir haben eine Horrorwoche hinter uns. Es ist nur noch frustrierend“, sagt Galimbis, der sich zusammen mit Ledermüller an die Frankenpost wendet, nachdem sich nach seinen Angaben Bürger fragen, warum ihre Volksvertreter nicht mehr miteinander können. Beide Stellvertreter und drei weitere Gemeinderäte hatten in der Gemeinderatssitzung am Abend nach Anita Bereks Schließungs-Ankündigung deren Rücktritt gefordert.