Bad Langensalza Thüringer HC sichert sich Europapokal-Startplatz

Ein Handball liegt auf einem Tor. Foto: Frank Molter/dpa/Symbolbild

Mit einer Energieleistung drehen die Thüringer Bundesliga-Handballerinnen das Verfolgerduell gegen die HSG Blomberg-Lippe und sind nicht mehr von Rang vier zu verdrängen.

 
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Bad Langensalza - Die Bundesliga-Handballerinnen des Thüringer HC spielen auch in der kommenden Saison auf europäischer Bühne. Das Team von Trainer Herbert Müller gewann am Samstagabend das Verfolgerduell gegen die HSG Blomberg-Lippe nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient mit 33:27 (15:18). 

Zwei Spieltage vor Saisonende sind die Thüringerinnen (37:11 Punkte) von Blomberg-Lippe (32:16) nicht mehr von Rang vier zu verdrängen und haben damit ihr Ticket für die European League sicher. Beim neunten Heimsieg in dieser Saison avancierte Johanna Reichert mit 14 Toren einmal mehr zur besten Werferin des THC.

Die Österreicherin fand vor 1220 Zuschauern sofort ihren Wurfrhythmus und sorgte dafür, dass die Thüringerinnen nach fünf Minuten mit 3:1 führten. In der Folge scheiterten die Gastgeberinnen jedoch wiederholt an der starken HSG-Torhüterin Melanie Veith.

Blomberg entwickelte deutlich mehr Durchschlagskraft aus dem Rückraum, ging beim 5:4 (9. Minute) erstmals in Führung und baute seinen Vorsprung bis zur 21. Minute auf 13:8 aus. In der Schlussphase der ersten Halbzeit steigerte sich der THC in der Offensive zwar immens, weil er deutlich variabler agierte, fand defensiv aber weiterhin keinen Zugriff.

Nach der Pause erhöhten die Thüringerinnen mit der schnellen Sonja Frey auf der Mittelposition noch einmal das Tempo und gingen auch in der Abwehr deutlich entschlossener zu Werke. Zudem schwang sich Nicole Roth zu einer überragenden Leistung auf. Mit ihren Paraden begünstigte die Torhüterin einen 5:0-Lauf des THC, mit dem er einen 22:24-Rückstand (42.) in eine 27:24-Führung (51.) umwandelte. 

In der Schlussphase fehlte den Blombergerinnen die Kraft, um die wie entfesselt aufspielenden Thüringerinnen noch einmal gefährden zu können.      

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