Im gesamten Dekanat Naila waren die Gottesdienste an Heiligabend und an Weihnachten gut besucht. Besonders gute Resonanz gab es auf die Christvesper mit Quemper-Gesang in der Bad Stebener Lutherkirche, die nur mit Kerzenlicht stimmungsvoll beleuchtet war. Viele der Besucher hatten einst als Kinder selbst mitgesungen. Bei den Gesängen im Altarraum und auf den drei Emporen handelt es sich um einen alten Brauch aus dem 15. Jahrhundert nach dem lateinischen Lied „Quem pastores laudavere“ („Den die Hirten lobeten sehre“). Diesen uralten Brauch, im gesamten Dekanat Naila einzigartig, hatte die frühere Kantorin Käthe Fikenscher nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt.