Bauarbeiten beendet Straße bei Töpen wieder frei

Monatelange Bauarbeiten sind abgeschlossen – am Freitag wurde der Abschnitt zwischen Töpen und Obertiefendorf freigegeben.

Landrat Oliver Bär (MItte) und viele der am Bauprojekt Beteiligten haben den neu gebauten Straßenabschnitt am Freitag offiziell freigegeben. Foto: Landratsamt

An der Kreisstraße HO 1 zwischen Töpen und Obertiefendorf sind die im Frühjahr begonnenen Ausbauarbeiten nun abgeschlossen; der Abschnitt ist für den Verkehr freigegeben. Bei der offiziellen Einweihung am Freitag dankte, laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes, Landrat Oliver Bär allen Beteiligten, die den Abschnitt maßgeblich für den Grund- und Trinkwasserschutz, aber auch für die Sicherheit aller verbessert haben, für die gute Zusammenarbeit. „Ein großer Dank geht natürlich an die Gemeinde und an die Grundstückseigentümer“, so Landrat Bär – denn für die Arbeiten muss Grund erworben werden.

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1,3 Kilometer

Die Kreisstraße wurde zwischen Töpen und Obertiefendorf auf einer Länge von insgesamt rund 1,3 Kilometern ausgebaut, ein Regenrückhaltebecken neu gebaut sowie weitere bauliche Maßnahmen zum Schutz des Wasserschutzgebietes Kupferbach II durchgeführt. Pro Tag wird die Kreisstraße HO 1 von zirka 700 Fahrzeugen genutzt und dient als eine wichtige regionale Verbindungsstraße. Ziel der Maßnahme war die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie des Gewässerschutzes; die Kreisstraße führte bislang unmittelbar an der Brunnenfassung vorbei. Unter anderem wurde durch die Anpassung der Straßenführung in Lage und Höhenverlauf die Übersicht für alle Verkehrsteilnehmer deutlich verbessert und zur Brunnenfassung mehr Abstand geschaffen. Die Fahrbahn wurde in einer Breite von sechs Metern ausgeführt. Im Bereich des Wasserschutzgebietes wurden Schutzplanken sowie eine 50 Zentimeter breite Entwässerungsrinne im Anschluss an den Fahrbahnrand hergestellt. Das neue Rückhaltebecken dient sowohl der Zwischenspeicherung als auch der Reinigung des Regenwassers.

Mit Förderung

Um den Landverbrauch und die versiegelten Flächen so gering wie möglich zu halten, wurde eine Stützwandkonstruktion aus Drahtschotterkörben (Gabionen) auf einer Länge von etwa 60 Metern gebaut. Gleichzeitig wurde im Zuge des Naturschutzes darauf geachtet, das Straßenbegleitgrün wie die einseitige Baumreihe zu weiten Teilen zu erhalten. Der Landkreis Hof ist Kostenträger für diese Straßenbaumaßnahme: Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich etwa 1,8 Millionen Euro; es gibt eine Förderung vom Freistaat Bayern.