Bayern Kita-Verband kritisiert Nachweispflicht als zu lasch

dpa
Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild/dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Der evangelische Kita-Verband Bayern hat die neuen Regelungen zu Corona-Tests für Krippen- und Kindergartenkinder harsch kritisiert. "Diese Testnachweispflicht ist nicht das, was sich Fachleute und Öffentlichkeit unter der von Ministerpräsident Markus Söder angekündigten "systematischen Testpflicht für Kitas" vorgestellt haben", bemängelte Vorständin Christiane Münderlein am Mittwoch in Nürnberg.

Nürnberg (dpa/lby) - Der evangelische Kita-Verband Bayern hat die neuen Regelungen zu Corona-Tests für Krippen- und Kindergartenkinder harsch kritisiert. "Diese Testnachweispflicht ist nicht das, was sich Fachleute und Öffentlichkeit unter der von Ministerpräsident Markus Söder angekündigten "systematischen Testpflicht für Kitas" vorgestellt haben", bemängelte Vorständin Christiane Münderlein am Mittwoch in Nürnberg.

Am Vortag hatte das Kabinett beschlossen, dass Kinder ihre Kindertagesstätte nach den Weihnachtsferien nur noch dann betreten dürfen, wenn ihre Eltern "drei Mal wöchentlich glaubhaft versichern, dass bei dem Kind ein Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen wurde". Auch negative Schnell- und PCR-Tests gelten.

"Wir sehen jetzt schon voraus, dass durch die Formulierung "glaubhaft versichern" jede Menge Konflikte in die Kita getragen werden", betonte Münderlein. "Die Erziehungspartnerschaft zwischen der Kita und den Eltern beruht zwar auf Vertrauen - aber das kann durch so eine Regelung sehr auf die Probe gestellt werden."

© dpa-infocom, dpa:211208-99-301042/3

 

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