Bayern Dauerhafte Pop-up-Radwege in München: Schreyer kritisiert

Radfahrer fahren auf der Brienner Straße an einem Verbotsschild für Autos vorbei. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild/dpa

München (dpa/lby) - Hart kritisiert von Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) will die Landeshauptstadt München vier Pop-up-Radwege in dauerhafte Radl-Streifen umwandeln. Die im Zuge der Corona-Pandemie erstmals eingerichteten Abschnitte werden ab April weiß markiert und orientieren sich an den Gelbmarkierungen aus dem vergangenen Jahr, wie der Mobilitätsausschuss des Stadtrats am Mittwoch vorbehaltlich der Zustimmung der Vollversammlung beschlossen hat.

München (dpa/lby) - Hart kritisiert von Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) will die Landeshauptstadt München vier Pop-up-Radwege in dauerhafte Radl-Streifen umwandeln. Die im Zuge der Corona-Pandemie erstmals eingerichteten Abschnitte werden ab April weiß markiert und orientieren sich an den Gelbmarkierungen aus dem vergangenen Jahr, wie der Mobilitätsausschuss des Stadtrats am Mittwoch vorbehaltlich der Zustimmung der Vollversammlung beschlossen hat.

Die Strecken waren im vergangenen Jahr zunächst erprobt worden. Sie sollten den Radlern mehr Platz bieten, um Mindestabstände zu garantieren und Unfälle zu vermeiden.

"Wir dürfen die verschiedenen Verkehrsteilnehmer nicht gegeneinander ausspielen", bemängelte hingegen Ministerin Schreyer. "Gerade in einer stark verkehrsbelasteten Stadt wie München braucht es nachhaltige Verkehrskonzepte und keine Maßnahmen nach dem Sankt-Florians-Prinzip zu Lasten anderer Verkehrsteilnehmer und Anwohner."

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) lobte die Entscheidung, forderte aber weitere Schritte. "Die Radfahrenden brauchen dringend lückenlose und vor allem sichere und geschützte Radwege in der ganzen Stadt."

© dpa-infocom, dpa:210317-99-860925/3

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