Der Fußball ist und bleibt ein schnelllebiges Geschäft. Bestes Beispiel dafür: das Bayernligaspiel der SpVgg Bayern Hof bei der DJK Gebenbach (Samstag, 14 Uhr). Während die Oberpfälzer zum Restart vor drei Wochen noch von der Tabellenspitze grüßten, steckten die Gelb-Schwarzen als Drittletzter tief im Abstiegssumpf. Seitdem ist jedoch viel passiert, bei der DJK einerseits und bei der SpVgg andererseits. Denn während Gebenbach alle seine drei Pflichtspiele im neuen Kalenderjahr verlor und auf Tabellenplatz drei abrutschte, holte die Sajaia-Elf im Kampf um den Klassenerhalt starke sieben von neun Zählern – und ist dadurch inzwischen auf Rang 14 vorgerückt. Was nach dem Horror-Saisonstart mit keinem einzigen Sieg aus den ersten zehn Begegnungen völlig ausgeschlossen schien, ist nun tatsächlich in greifbarer Nähe: Der erste Tabellenplatz über dem ominösen Strich. Den hat aktuell die Reserve von Jahn Regensburg inne, doch die Hofer haben bei zwei Punkten Rückstand noch ein Spiel in der Hinterhand. Ein Sieg beim entthronten Spitzenreiter in Gebenbach wäre bei diesem Vorhaben Gold wert. Vor wenigen Wochen haben wohl nur die kühnsten Hofer Anhänger von so einem Coup geträumt, doch nach den jüngsten Ergebnissen sind die Vorzeichen im dynamischen Fußballgeschäft eben ganz andere.