„Die europäische Fahrzeugindustrie steht aus unterschiedlichen Gründen massiv unter Druck“, konstatierte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der VBW – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft bei einem Kongress im Marstall der Vertretung des Freistaats Bayern bei der Europäischen Union. Sei es die radikale Zollpolitik der USA unter Präsident Donald Trump, die zu einer massiven Verunsicherung der Weltwirtschaft führt, die enorme Konkurrenz zu den Märkten in Asien – allen voran den chinesischen Herstellern – oder aber die ambitionierten Klimaziele hin zu einer Dekarbonisierung von Antriebsformen im Verkehrsbereich, die mit einem tiefgreifenden, technologischen Wandel des gesamten Produktionsapparats einhergehen. Wo dies nicht gelingt, drohen Gewinneinbußen, Personalabbau oder gar Schließungen. Zuletzt häuften sich solche Hiobsbotschaften. Umso drängender stellt sich jetzt also die Frage, wie die Fahrzeugindustrie in Bayern und der gesamten EU für die Zukunft fit gemacht werden kann. Auf Einladung der VBW diskutierten darüber Vertreter aus Politik und Wirtschaft.