Es war ein Vertrauensbruch, der lange nachhallte. Als der damalige Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) nach der Landtagswahl 2003 in einer Regierungserklärung zahlreiche Wahlversprechen brach, war auch die Zusage darunter, die Arbeitszeit für Beamte bei 40 Wochenstunden zu belassen. 42 Stunden sollten es künftig sein, dekretierte Stoiber seinerzeit, Widerrede nicht erlaubt! Das Zerwürfnis zwischen Dienstherrn und Staatsdienern saß tief, jahrelang. Erst viel später unter Stoibers Nachnachfolger Horst Seehofer wurde die Zeituhr wieder zurückgedreht. Seither entspannte sich das Verhältnis wieder.