Bedürftige Münchberger Tisch braucht mehr Platz

red
Das ehrenamtliche Team vom vergangenen Samstag mit Organisatorin Margitta Sommermann (rechts). Foto: / CSU

Die Zahl der ausgegebenen Lebensmittelpäckchen hat sich in den vergangenen Wochen fast verdoppelt

Die Tafeln haben immer mehr Zulauf. Dies spürt man auch beim Münchberger Tisch, wie der CSU-Ortsverband bei einem Besuch erfahren hat. Der Vorsitzende der Seniorenunion Münchberg, Jürgen Zink, und CSU-Ortsvorsitzender Rainer Frisch machten sich vor Ort im Unteren Graben ein Bild.

Obwohl die Ausgabe der Päckchen erst um etwa 14 Uhr beginnt, standen bereits um 13 Uhr zirka 20 Menschen an – am heißesten Tag des Jahres –, um rechtzeitig ein Lebensmittelpäckchen zu bekommen. „Flinke und erfahrene Hände“ sortierten und teilten die Spenden aus, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Anzahl der Pakete hat sich in den letzten Wochen von etwa 80 pro Samstag auf mittlerweile 145 fast verdoppelt, wie Leiterin Margitta Sommermann berichtete. Der Anstieg ist teilweise durch die ukrainischen Flüchtlinge begründet, „aber es leiden auch viele Einheimische massiv unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten“. Bei weiter steigenden Preisen dürfte sich die Situation noch verschärfen. Das ehemalige kleine Wohnhaus, das als Ausgabestelle dient, platzt aus allen Nähten. Eine besser geeignete Ausgabestelle „mit mehr Platz und möglichst mehr Diskretion“ wünscht sich das Helferteam dringend. Die CSU betont, die Arbeit des Münchberger Tisches sei äußerst wichtig, um sozial schwächeren Menschen zu helfen und einen Beitrag zum sozialen Frieden zu leisten. Deshalb sagte sie ihre Unterstützung insbesondere auch bei der Standortsuche zu.

 

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