Belohnung vom Kultusminister Kreativ durch die Corona-Krise

Die Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz erhält als eine von rund 200 bayerischen Schulen eine Auszeichnung. Belohnt wird damit der besondere Ideenreichtum für Unterricht in der Pandemie.

Schulleiter Oliver Brandt mit den Hauptdarstellerinnen und dem Hauptdarsteller des Projektilms der Fichtelgebirgs-realschule Marktredwitz. Foto: /pr

Marktredwitz - Die Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz gehört zu den rund 200 Schulen in Bayern, die für besondere Eigeninitiative und Ideenreichtum bei der Gestaltung der coronabedingten Abläufe mit jeweils 1000 Euro ausgezeichnet wurden. Während der Zeit der Schulschließung, haben die Lehrer dort, wie es in einer Mitteilung heißt, den täglichen Unterricht nach Stundenplan in Form von Videokonferenzen durchgeführt. „Das schulische Leben wurde in einer virtuellen Aula weitergelebt, und es fanden viele Aktionen statt, um die Schülerinnen und Schüler auch etwas abzulenken.“ Der Schulleiter, Realschuldirektor Oliver Brandt, findet nur lobende Worte dafür, wie die gesamte Schulfamilie diese Zeit zusammengehalten hat.

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Begleitendes virtuelles Schulhaus

Aber auch im laufenden Schuljahr nutzt die Fichtelgebirgsrealschule Marktredwitz, wie es weiter heißt, immer noch ein begleitendes virtuelles Schulhaus, um nicht nur den Austausch untereinander zu ermöglichen, sondern so auch Schülerinnen und Schüler in Quarantäne bestmöglich am Unterricht teilhaben zu lassen.

Den eingereichten Projektfilm dazu können Interessiert auf dem Infoportal der Schule unter dem Link https://fgrs.bildung-wun.de unter dem Menüpunkt Corona ansehen.

Laut der Ausschreibung hatte Kultusminister Michael Piazolo „Eigenverantwortung als wichtigen Erfolgsfaktor von Schule in Zeiten der Pandemie“ bezeichnet. Schulen sind den Herausforderungen der Corona-Pandemie kreativ begegnet, so die Mitteilung weiter.

Lösungen entwickelt

Die Corona-Pandemie habe den Schulbetrieb völlig auf den Kopf gestellt. Innerhalb kürzester Zeit habe der Unterricht an völlig neue Gegebenheiten angepasst werden müssen und müsse es immer noch. „Dazu waren und sind insbesondere Kreativität und Ideenreichtum seitens der Lehrkräfte und auch der Schulleitungen notwendig.“ Der Kultusminister: „Ich bin beeindruckt, wie die Schulen mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen. Sie haben eigenverantwortlich Lösungen entwickelt, um den Zusammenhalt zu stärken und die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen zu sichern. Ich freue mich daher ganz besonders, knapp 200 Schulen für ihr besonderes Engagement prämieren zu können.“ red