Benefiz am Berg Betrunkene zünden Flaggen an – Corona-Verstöße

Polizei Quelle: Unbekannt

Rund um das Wunsiedler Festival Benefiz am Berg muss die Polizei vereinzelt einschreiten.

Wunsiedel - Drei Festival-Besucher waren in der Nacht zum Sonntag gegen 4.35 Uhr auf dem Nachhauseweg. Dabei wurden sie beobachtet, wie sie im Bereich der Marktredwitzer Straße/Luisenburgstraße dort aufgehängte Flaggen von den Masten nahmen und sie mit Feuerzeugen anzündeten. Sie brannten Löcher in den Fahnen-Stoff.

Die Flaggen waren aufgrund der Städtepartnerschaften der Stadt Wunsiedel dort aufgehängt. Die Polizei stellte die drei Betrunkenen im Alter von 30, 25 und 21 Jahren auf frischer Tat und verhinderte so Schlimmeres. Für den entstandenen Schaden in Höhe von 200 Euro muss das Trio aber aufkommen. Außerdem erhalten die drei jeweils eine Anzeige, wie die Wunsiedler Polizei am Sonntagmorgen weiter berichtet.

Bereits am Samstagabend hatte sich gegen 22.20 Uhr ein 39-jähriger Festivalbesucher bei einem Konzert auf dem Gelände nicht an die Corona-Regeln gehalten. Ein 41-jähriger Mitarbeiter des beauftragten Sicherheitsdienstes forderte ihn daher auf, das Festgelände zu verlassen. Da der 39-Jährige nicht freiwillig gehen wollte, setzte die Security das Hausrecht mit Gewalt durch. Am Ausgang beschwerte sich der Gast deshalb über Schmerzen in der linken Schulter und im linken Arm und verständigte die Polizei. Hinzugezogene Sanitäter konnten aber keine ernsthaften Verletzungen bei dem Gast feststellen.

Kurze Zeit später hielt sich auch eine 35-jährige Besucherin eines Konzerts nicht an die Corona-Regeln. Auch sie wurde aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Die Frau kam kam der Bitte zwar nach, beleidigte aber die Security-Kräfte mit einem Kraftausdruck. Eine Anzeige folgt.

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