Benefiz-Konzert Stefanie Hertel singt im Fernweh-Park

Die bekannte Musikerin tritt mit ihrem Trio „More than Words“ auf. Danach sammeln sie Geld für die Menschen in der Ukraine. Und ein Kiew-Schild ist nun restauriert.

„More than Words“treten am 15. März in Oberkotzau auf. Foto: / Alexander Stingl

Oberkotzau - Stefanie Hertel, Lanny Lanner und Johanna Mross werden am Dienstag, 15. März, um 13 Uhr den Fernwe h-P ark in Oberkotzau besuchen und als Countrytrio „More than words“ auftreten. Sie signieren dazu ein Star-Schild und drücken ihre Hände in Ton. Die Musiker geben damit einen Vorgeschmack auf ihr großes Konzert am 17. Mai, bei dem sie im Rahmen der Oberkotzauer Kulturtage in der Saaletalhalle auftreten.

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Spenden für die Ukraine

Wegen des Krieges in der Ukraine möchten die Künstler ihre Aktion mit einem Benefizauftritt verbinden. Dazu geben sie im Amphitheater des Fernweh-Parks einige Songs unplugged zum Besten, verbunden mit der Bitte, für die Menschen in der Ukraine zu spenden. Dazu werden sie nach ihrem Konzert einen Hut durch das Publikum gehen lassen. Damit das Geld auch gezielt ankommt, wird es an Waldemar Zelmer, Pastor der Freien Christengemeinde Hof, übergeben, der seit Jahren Hilfsgüter in die Ukraine transportiert und persönliche Kontakte zu den Menschen dort unterhält. Zelmer wird das Konzert auch besuchen und ein Gebet für die Menschen in der Ukraine und für eine schnelle Beendigung des Krieges sprechen.

Kiew-Schild glänzt wieder

Ein Schild im Fernweh-Park erinnert seit Jahren an die Ukraine: 2002 übergab der dritte Bürgermeister von München, Josef Monatzeder, ein originales Ortsschild von Kiew. Es handelte sich dabei um eine massive, schwere Konstruktion aus Eisengestell und wurde Fernweh-Park-Initiator Klaus Beer überreicht. Beer: „Kein Mensch konnte damals ahnen, dass dieses Schild 20 Jahre später so traurige Berühmtheit erlangen würde.“ Da das Schild im Laufe der Jahre sehr gelitten hat – die Schrift war verblasst, man konnte die Buchstaben nur noch in Fragmenten erkennen – wurde es nun wieder restauriert. Als Zeichen der Solidarität für die Menschen in der Ukraine wurde das Schild mit nun wieder mit weithin lesbarer Schrift im Fernweh-Park angebracht. red