Leipzig/Freiberg/Zeitz - Die Flutung der noch aktiven Braunkohletagebaue Vereinigtes Schleenhain in Sachsen und Profen in Sachsen-Anhalt könnte länger dauern als bislang angenommen. Niedrige Pegelstände in den Flüssen und sinkende Grundwasserstände könnten Auswirkungen auf die bisherigen Pläne haben, sagte Patrick Halka, Leiter der Regionalen Planungsstelle Leipzig, der Deutschen Presse-Agentur. In Facharbeitsgruppen werde derzeit unter anderem untersucht, welche Wassermengen für die Flutung künftig zur Verfügung stehen und welche ökologischen Mindestabflüsse in den Flüssen eingehalten werden müssen. Ob sich daraus aber konkrete Folgen für die geplanten Seen ergäben, sei derzeit nicht abschätzbar.