Die Kreisgruppe Ölschnitztal war der Ausrichter der Bezirksversammlung der Rassegeflügelzüchter in der Ausstellungshalle des GZV Zell. Bezirksvorsitzender Andreas Vogel aus Schwarzenbach an der Saale ging in seinem Bericht auf das Ansehen der Rassegeflügelzucht in der Öffentlichkeit ein. Züchter würden schon oftmals „etwas schräg“ angeschaut, wenn sie sich als solche zu erkennen geben. Manche störten sich an dem Begriff „Rasse“, andere an dem „Kleingeist vom Lande, der wegen eines Pokals Hühner und Tauben züchtet“. Dabei stecke in dem Hobby ganz viel, was verkannt werde. Der Kontakt mit Tieren wirke sich positiv auf das Wohlbefinden der Menschen aus. „Die Entwicklung eines Huhnes oder einer Taube vom Ei bis zum ausgewachsenen Tier mitzuerleben, mit ihnen zu arbeiten, sie zu studieren, ist wahnsinnig viel wert“, sagte Vogel. Mit dem Hobby ließen sich Stress und die Hektik des Alltags abbauen – „Und man hat zu guter Letzt auch noch gesunde Hühnereier.“ Es gebe viele Gründe für die Rassegeflügelzucht. „Wir müssen unser Hobby attraktiver verkaufen, um mehr Interesse in der Bevölkerung zu wecken“, sagte Vogel.