Bierland Mehr Brauereien in Oberfranken

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Oberfranken ist ein Paradies für Bierfans Foto: Bierland Oberfranken

Allen Problemen der Braubranche zum Trotz – regionales Bier liegt weiter im Trend.

 
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Die Zahl der Brauereien in Franken steigt. Das berichteten die beiden Vorsitzenden des Vereins „Bierland Oberfranken/Fränkische Bierstraße“, der Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner und Gisela Meinel von der Meinel-Bräu Hof in der Mitgliederversammlung in Reundorf (Kreis Bamberg). Zum Stichtag 1. Januar 2024 gab es demnach in Franken 305 aktive Brauereien (Vorjahr 298), davon 169 in Oberfranken (Vorjahr 165), 76 in Mittelfranken (Vorjahr 74) und 60 in Unterfranken (Vorjahr 59).

Der Trend zu den regionalen Bieren sei ungebrochen, auch wenn der Bierumsatz bundesweit zurückgeht, betonten Hauptgeschäftsführer Lothar Ebbertz vom bayerischen Brauerbund und Josef Lindner vom Verband der privaten Brauereien. Die Brauer hätten allerdings mit einer ganzen Reihe von Problemen zu kämpfen. Die Erhöhung der Mautgebühren, die Erhöhung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie, zu niedriges Flaschenpfand, der Preisdruck entlang aller Wertschöpfungsketten und der Fachkräftemangel machten ihnen zu schaffen. „Aber, Jammern bringt nichts, wir sind Braumeister, wir sind Macher“, sagte Lindner.

In München zog unterdessen der Brauerbund am Mittwoch eine eher eingetrübte Bilanz: Die bayerischen Brauereien hätten im vergangenen Jahr beim Absatz im Inland im Vorjahresvergleich über 570 000 Hektoliter verloren.

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