Bilder und Bier Wasser in seinen schönsten Formen

red

Bier und Bilder in Weißenstadt: Im Wilsbergensis eröffnen Fotografen die Ausstellung „H20“. Derweil stellt die Metabrew-Society ihr leichtes Pale Ale vor.

Wasser in all seinen Formen war im Antiquariat „Wilsbergensis“ in Weißenstadt zu erleben. Während im Obergeschoss eine Foto-Ausstellung eröffnet wurde, stellte ein Stockwerk tiefer die Metabrew-Society ihren Versuch eines leichtem Pale Ales vor.

H2O, Eis, Schnee, Regen, Meer, Wolken – Wasser ist immer präsent und kommt in den unterschiedlichsten Formen vor. Mal fließt es, mal erstarrt es und mal schwebt es über uns hinweg. Die Fotografen Friedrich Otto Stählin und Stephan Geiger haben sich dem Element fotografisch gewidmet und als Duo eine Ausstellung konzipiert, die am Samstag im Weißenstädter Antiquariat Wilsbergensis eröffnet wurde. Die großformatigen Fotografien können bis Anfang März betrachtet werden.

Die Schönheit der Natur

Stählin, der sich bereits als Jugendlicher eine Dunkelkammer eingerichtet hatte, verfolgt sein Hobby bis heute, Stephan Geiger hingegen ist Berufsfotograf, tätig für Rosenthal. Beide teilen die Leidenschaft für die Schönheit der Natur in der Region, was sich wiederum in den Bilder widerspiegelt. Vor einem Jahr lernten sie sich im Wilsbergensis kennen, und so entstand die Idee einer gemeinsamen Ausstellung.

Zeitgleich zur Vernissage spendierte die Metabrew-Society durstigen Weißenstädtern eine Bierprobe. Andreas Gaufer, einer der Gründer, war aus Bamberg gekommen, um den ersten Versuch einer Radler-Alternative auszuschenken: ein 2,5-prozentiges, obergäriges Session-IPA (India Pale Ale). So waren die Weißenstädter in die experimentelle Bierentwicklung eingebunden und konnten ein erstes Feedback geben. Das fruchtig, spritzige IPA, das vor allem als Sommerbier vermarktet werden soll, erhielt viel konstruktive Kritik. Zudem schenkte Gaufer das den Weißenstädtern bekannte Seezauber-Bier aus, das bei den Biertestern an dem verregneten Tag bevorzugt getrunken wurde. „Bei dem Wetter will man vielleicht eher etwas Stärkeres. Das IPA ist als erfrischendes Sommergetränk konzipiert, eine ungesüßte Variante zum Radler“, so Gaufer.

Zeit und Raum für Neues

Die innovative Brauerei konzentriert sich auf den internationalen Craftbiermarkt. Das Session-IPA soll außerdem die Basis für ein „Gamer’s Brew“ werden, ein leichtes Craftbier mit speziellen Zusätzen für Gamer. Die internationale Online-Community, zu der mittlerweile auch eine Gruppe Weißenstädter gehört, stimmt über die verschiedenen Sorten ab, testet und hat ein Mitspracherecht über die Verkaufspreise und Designs. Philipp Charaoui, der zusammen mit der neuen Brauerei auf die Idee für das Event kam, erklärt die Absicht dahinter: „Unser Wilsbergensis ist ein Ort, wo neue Ideen entstehen, und ein Freiraum, wo man sich ausprobieren kann. Die Metabrew-Society besteht aus innovativen Menschen, und das Bierbrauen ist eine Kunst, die Zeit und Raum braucht. Und gerade, wenn man etwas Neues ausprobiert, ist es oft schwierig, Akzeptanz zu bekommen.“

Im Antiquariat tummelten sich an diesem Abend mehr als 100 Gäste. Einige, die zum ersten Mal in dem urigen Objekt unterwegs waren, zeigten sich begeistert vom bunten Programm im Wilsbergensis. Natürlich wurde auch viel mit Kerstin Olga Hirschmanns Papagei Vigolina gesprochen, der von der Rückenlehne des antiken Bürostuhls das Geschehen ab und zu lautstark kommentierte und die Besucher mit einem „Servus, bis später“ auf ein Wiedersehen in den Räumlichkeiten einlud.

 

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