Berg Eisenbühler Sommerfest mit Maßkrugrutschmeisterschaft

Sandra Hüttner

Alljährlich kämpfen die Eisenbühler zum Sommerfest um einen ganz besonderen Meistertitel. Über einen Wettbewerb, der nicht nur Geschick erfordert.

Eine große Gaudi beim 53. Eisenbühler Sommerfest ist die 14. Maßkrug-Rutsch-Meisterschaft am Sonntagvormittag gewesen. 25 Viererteams gingen an den Start, was Rekord ist. Unter den Teilnehmern fanden sich alte Hasen ebenso wie Debütanten.

Die Regeln

Gewonnen hatte, wer auf einer fünf Meter langen mit Schmierseife präparierten Holzbahn den leeren Maßkrug möglichst knapp vor dem Abgrund am Ende zum Stehen kommen ließ. Drei Schub pro Teamteilnehmer standen an. Beim Anschub des Kruges kommt es auf ein gefühlvolles Maß an. Der richtige Schwung ist gefragt, damit das Glas möglichst kurz vor dem Fall zum Stehen kommt und somit die höchste Punktzahl einbringt. Ist der Schub zu stark, steht Fängerin Line Gerber am Ende der Bahn bereit. „Unsere kleine Meisterschaft kommt bei den Vereinen im Berger Winkel gut an und hat sich auch über die Gemeindegrenzen hinaus herumgesprochen“, sagte Florian Müller, Vorsitzender der Eisenbühler Sommerfestgemeinschaft. Sie besteht aus den Ortsvereinen von Obst- und Gartenbauverein, Freiwilliger Feuerwehr, Radballverein Soli, Alda Schnaad und Gupfenjugend.

Jeder versucht es anders

Mit völlig unterschiedlicher Taktik versuchten die Teams ihr Glück im Maßkrug-Rutschen, darunter auch die Familie von Landrat Oliver Bär mit Frau Dorothee und den Kindern Charlotte und Julius. Moderator Heiner Wolf kommentierte charmant, hatte Unterstützung von Julius Bär beim Eintragen der Ergebnisse ins Laptop. Zu den „Frischlingen“ zählten zwei Teams vom Burschenverein Gössenreuth, die sich wacker schlugen.

Das dreitägige Fest im Berger Winkel hatte bereits am Freitagabend mit dem Bieranstich durch Bürgermeisterin Patricia Rubner und bekannten Geschwister-Duo Kristina und Christian Kemnitzer auf der Bühne begonnen. Sie sorgten für mächtig Stimmung, sowohl im proppenvollen Biergarten als auch im Zelt. Am Samstag hat die Franken Gaudi Band die Bühne gestürmt. Wie zum Eisenbühler Sommerfest üblich, gab es an den beiden Abenden auch vielfältige Kulinarik: Grillhaxen, Kochkäse, hausgemachtes Salatbüfett und Pulled Pork.