Der Hofer Stadtrat hat am Montag das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) fortgeschrieben, das seit Jahren die großen Entwicklungen im Stadtgebiet benennt und begleitet. 2006 hatte die Stadt ein solches Konzept bis 2020 aufgelegt, einer der wichtigsten Bausteine darin war bekanntlich der Plan für die Innenstadt mit 52 Punkten – vom Umbau von Oberem Torplatz und Sonnenplatz bis zur Frage der Dreiecksständer vor den Hofer Geschäften. Das ISEK wird nun fortgeschrieben bis zum Jahr 2040, das hat der Stadtrat einstimmig so beschlossen: Den Auftrag hat das Berliner Büro „Slapa & die Raumplaner“ erhalten, das Kostenvolumen beträgt 255 000 Euro – es liegt damit etwa 15 Prozent unter der Kostenschätzung der Stadt. Finanziell wird das Konzept aus Mitteln der Städtebauförderung bezuschusst, die Mittel waren im Sommer vergangenen Jahres beantragt und bewilligt worden. Und das Angebot war nicht das günstigste der sieben, die eingegangen waren, betonte Ute Mühlbauer: Es sei das wirtschaftlichste gewesen, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis am stimmigsten gewesen sei. Eine Tatsache, die sowohl CSUler Christian Herpich als auch Franken-Rat Klaus Zeitler positiv bewerteten: „Hof ist zu arm, um sich den billigsten zu leisten.“
Bis 2040 Hof schreibt Stadtkonzept fort
Christoph Plass 29.03.2023 - 17:00 Uhr