Die öffentlichen Verkehrsanbieter warnten allerdings vor negativen Folgen. "Busspuren sind dafür da, den Busverkehr pünktlicher und zuverlässiger zu machen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen, Oliver Wolff, der dpa. Schon jetzt könnten dort Räder und Taxen fahren, die Busse verlangsamten. Eigene Spuren für Autos mit mehreren Insassen seien überlegenswert, aber nicht auf den Busspuren. Der Deutsche Städtetag lehnte den Vorstoß als "lebensfremd" ab. "Da ist kein Platz für zusätzliche Pkws", sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy der dpa. Busspuren hätten außerdem oft gesonderte Ampeln, die nur für den öffentlichen Nahverkehr gelten.