Nordhalben-Heinersberg - Karl Thüroff ist ein Mann der Taten, der das Artensterben nicht hinnehmen will und in seinem Heimatdorf seit Jahren schon Zeichen setzt. „Jeder kann in seinem Garten dafür einen kleinen Beitrag leisten, dass die Natur in ihrer Vielfalt erhalten bleibt“, sagt der Heinersberger Rentner. Schon beruflich war der ehemalige Forstarbeiter und Nebenerwerbslandwirt mit Ökosystemen vertraut. Doch diese verändern sich seiner Meinung nach durch menschliches Zutun negativ. Der 73-Jährige ist besorgt über den Klimawandel, der auch den Massenbefall der Fichten durch den Borkenkäfer auslöse und die Artenvielfalt in den Fluren dramatisch reduziere.