Gut sieben Monate nach dem Großbrand in der Hofer Marienstraße stehen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Hof vor dem Abschluss. Das teilt das Polizeipräsidium Oberfranken auf Anfrage mit. Derzeit lägen keine Erkenntnisse für eine vorsätzliche Brandlegung vor. Auch die Einbindung von Sachverständigen für Brände hätten keine weiteren Hinweise oder Spuren ergeben. Es müsse von einer fahrlässigen Brandentstehung ausgegangen werden, wobei die anhaltende Trockenheit dies zusätzlich begünstigt haben dürfte, schreibt die Medienstelle. Das Feuer hielt damals gut 300 Einsatzkräfte in Atem. Mehrere Personen verloren ihren kompletten Hausstand. Der entstandene Schaden durch den Brand, schreibt die Polizei, werde auf gut eine Million Euro geschätzt.
Brände in Hof Wie weit sind die Ermittlungen?
SöGö 09.03.2023 - 13:31 Uhr