Bremsen und Reifen mangelhaft Zugedröhnter Trucker mit verrutschten Stämmen auf A93

Die Verkehrspolizei Hof hat an der A93 auf einem Parkplatz zwischen Wunsiedel und Marktredwitz Lastwagen kontrolliert. Ein Lkw-Fahrer schoss dabei den sprichwörtlichen Vogel ab.

 
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In der Nacht zum Donnerstag hat sich die Kontrollgruppe Schwerverkehr der Verkehrspolizei Hof auf dem Parkplatz Peuntbach an der A93 bei Marktredwitz postiert. Zunächst kontrollierten sie den Fahrer eines Kleintransporters. Dabei stellte sich heraus, dass sich zu viele Schuhe und Autoteile im Wagen befanden. Der Transporter war laut Verkehrspolizei erheblich überladen. Zudem waren die Waren nicht richtig gesichert. Die Beamten leiteten ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren ein und erhoben eine Sicherheitsleistung. Zudem durfte der Mann nicht weiterfahren. Kurz darauf: ein Sattelzug.

Über die Autobahn gerast

Dessen Fahrer hatte die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten. Er war zudem mit 113 Stundenkilometern auf der A93 unterwegs gewesen. Erlaubt sind aber lediglich 80 km/h.

Bei einer technischen Kontrolle des Gespanns kam zum Vorschein, dass an der Zugmaschine ein Tank mit einem zu großen Volumen eingebaut war. Gegen den Fahrer und auch gegen den verantwortlichen Unternehmer leiteten die Polizisten ein Bußgeldverfahren ein. Doch dann begegneten die Beamten einem Lkw-Fahrer, der wesentlich mehr Verstöße beging.

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Verschlissene Bremsen und verrutschte Baumstämme

Der 48-jährige steuerte einen Lastwagen mit Langholz. Der Mann stand unter Drogen. Ein Schnelltest ergab, dass er Amphetamin genommen hatte. Dann stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Führerschein als Berufskraftfahrer mehr hatte. Denn er war bereits in der Vergangenheit unter Drogen mit seinem Lkw unterwegs gewesen.

Zudem hielt sich der Fahrer nicht an die zulässigen Lenk- und Ruhezeiten. Als Nächstes nahmen die Beamten den Holztransporter genauer unter die Lupe: Die Baumstämme waren bereits verrutscht und nicht richtig gesichert. Die Bremsen der Sattelzugmaschine waren verschlissen und der Zustand der Reifen des Aufliegers: teilweise mangelhaft. An einer Lauffläche waren bereits tiefe Risse erkennbar.

Der Fahrer musste sich Blut abnehmen lassen und sein Fahrzeug stehenlassen. Der Unternehmer muss sich um die Beseitigung der Mängel kümmern und musste einen Ersatzfahrer besorgen.

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