Knizia, der bei solchen Gelegenheiten üblicherweise verkleidet auftritt, kam diesmal stilecht mit Schottenrock auf die Bühne - schließlich spielt "Rebirth" in Schottland und Irland. "Die Zivilisation zerfällt, aber irgendwann besinnen sich die Leute auf die alten Werte", sagte er über seine Spiele-Idee.
In "Rebirth - Aufbruch in eine neue Zeit" geht es darum, die Zivilisation wieder aufzubauen, die durch mehrere Katastrophen zerstört wurde. "Ich bin Naturwissenschaftler. Ich bin nicht der große Storyteller. Ich versuche es, auf das Wenige zu reduzieren", sagte Knizia über sein Spiel. Sein Anliegen sei, möglichst viele Leute zu erreichen.
Für das Kennerspiel waren außerdem "Boss Fighters QR" von Michael Palm und Lukas Zach (Pegasus Spiele) sowie "Moon Colony Bloodbath" (Donald X. Vaccarino/Alea) nominiert.
"Die Insel der Mookies" gewinnt bei den Spielen für Kinder
Den Preis "Kinderspiel des Jahres" 2026 hat "Die Insel der Mookies" des französischen Spiele-Autors Florian Sirieix (Kosmos/Scorpion Masqué) erhalten. Eher ungewöhnlich: Es ist ein Spiel für nur zwei Personen.
Ebenfalls nominiert waren "Buh Party" (Florian Sirieix und Benoit Turpin/ Loki) und "Verflixt verzaubert" (Thomas Dagenais-Lespérance/Game Factory).
Der Verein "Spiel des Jahres" vergibt den Hauptpreis seit mehr als 45 Jahren. Die Jury wählte die Preisträger in allen drei Kategorien diesmal aus einer Rekordzahl von 571 Neuerscheinungen aus.