Wenn unten im Werratal schon die Krokusse blühen, markiert der Winter oben auf dem Berg oft noch mal den starken Mann. Die Schneeflocken tanzen auch an diesem Märztag wild umher, der scharfe Wind bläst seine Backen auf. Obgleich das Wetter noch rau ist, kommen immer wieder Besucher hinauf auf den 916,5 Meter hohen Großen Inselberg – das ganze Jahr über gerne sogar zu außergewöhnlichen Zeiten. Manche mögen den Sonnenaufgang, andere lieben jenen Moment, an dem sich der Tag verabschiedet. Die Sicht ins weite Land ist sensationell. Und selbst an Nebeltagen hat der Besuch etwas Geheimnisvolles – ein bisschen Mystik eben.