Bürgermeister treffen sich Bad Steben und Berlin pflegen Kontakt

Bert Horn ist dabei, als der Partnerbezirk Reinickendorf Ehrenamtspreise vergibt. Dazu gehört die Dieter-Braunsdorf-Medaille – der Namensgeber ist im Kurort in guter Erinnerung.

Der Ernst-Reuter-Saal in Berlin-Reinickendorf konnte die vielen geladenen Ehrenamtler kaum fasse. Zu diesem Anlass reiste auch der Bad Stebener Bürgermeister Bert Horn nach Berlin. Foto: privat

Seit 36 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Bad Steben und dem Berliner Stadtbezirk Reinickendorf. In der Woche vor Weihnachten hatte Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegener ihren Bad Stebener Kollegen Bert Horn eingeladen, an der Verleihung der erst zum zweiten Mal verliehenen Ehrenamtspreise teilzunehmen; darüber berichtet Horn in einer Pressemitteilung. Das Foyer des Reinickendorfer Ernst-Reuter-Saales reichte kaum aus, um die vielen verdienstvollen ehrenamtlich Tätigen des Bezirks aufzunehmen.

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Besonders angetan war Horn, dass mit Dieter Braunsdorf eine Persönlichkeit, die über viele Jahre hinweg eine äußerst wichtige Rolle in den Vereinsbeziehungen auf der sportlichen Ebene gespielt hat, eine besondere Würdigung erfährt. So zeichnet Reinickendorf mit der neu eingeführten „Dieter-Braunsdorf-Medaille“ Personen aus, die sich im Sport herausragend ehrenamtlich engagieren. Die Ehrung erinnert an Dieter Braunsdorf, einen langjährigen Wegbereiter des Reinickendorfer Sports und Mitglied des Sportausschusses der Bezirksverordnetenversammlung, der sich mit unermüdlichem Einsatz für die Förderung des Sports im Bezirk einsetzte. Braunsdorf ist im vergangenen Jahr verstorben, und er ist vielen Bad Stebenern – insbesondere den auf der sportlichen Ebene tätigen – als Ansprechpartner und Organisator bekannt, dem die Beziehungen nach Bad Steben immer sehr am Herzen lagen.

Die Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüker-Wegener und Bürgermeister Bert Horn in Berlin. Foto: privat

Die Bezirksbürgermeisterin würdigte das unschätzbar wertvolle Wirken der Geehrten für das Gemeinwesen. „Das Ehrenamt lebt von Herzen, die sich öffnen, von Händen die zupacken, und von Menschen wie Ihnen, die Zeit schenken, Geduld und ihre Energie – das ist unbezahlbar! Sie machen unsere Welt heller, wärmer und besser. Wir feiern diese wundervollen Menschen für ihre Tatkraft, ihren unermüdlichen Einsatz und ihr außergewöhnliches Engagement, das unseren Bezirk stärkt“, so die Bürgermeisterin.

In vier Kategorien wurde der Reinickendorfer Fuchs als sichtbares Zeichen verliehen: Den Preis in der Kategorie Jugendarbeit erhielt die 15-jährige Emilia Hegen, im Bereich der Seniorenarbeit wurde der Besuchsdienst der evangelischen Kirche ausgezeichnet, und die Ehrung „Aus der Mitte der Gesellschaft“ erhielt die DLRG Reinickendorf. Ein Sonderpreis ging an den Unternehmer Michael Lind für seine „Kaffeewette“ zugunsten der Berliner Stadtmission.

Im Rahmen der weiteren Gespräche mit seiner Berliner Kollegin, die seit 2023 amtiert, freute sich Bürgermeister Horn, dass sich aktuell wieder Kontakte auf Vereinsebene anbahnen. Er dankte ihr für die Gelegenheit des Austausches unter anderem mit einem süßen Präsent, einer Bad Stebener Moorpackung, und gab seiner Hoffnung Ausdruck, sich im Rahmen einer der 2025 in Bad Steben anstehenden Feste im Frankenwald treffen zu können.