Die aktuell laufende, erstmalige Durchführung der verpflichtenden Sprachstandserhebung bei allen vierjährigen Kindern in Bayern sorgt für heftige Kritik von Lehrerverbänden und Landtagsopposition. Die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, bezeichnete das vom Kultusministerium angeordnete Verfahren „bürokratischen Irrsinn und diagnostischen Unsinn“. Es sei mit einem immensen Verwaltungsaufwand verbunden, belaste Schulen und Lehrkräfte übermäßig und verunsichere Eltern wie Kinder. Zudem sei die anschließend nötige Sprachförderung nicht gesichert. „Da wurde ein pädagogisch wertvolles Instrument voll in den Sand gesetzt“, sagte Fleischmann am Montag in München.
Deutschtests für Kinder „Das ist bürokratischer Irrsinn“
Jürgen Umlauft 07.04.2025 - 17:54 Uhr