Entsprechend kompliziert war zuletzt die Auslandsvermarktung, bei der die Premier League immer weiter davonzieht. Auf dem US-Markt führen die gerade abgeschlossenen Mehrjahresverträge zu einem Minus. Nach dpa-Informationen kassiert die Bundesliga von der Saison 2026/27 an jährlich rund 24 Millionen statt bisher 30 Millionen Dollar. Immerhin werden aber mehr Spiele übertragen und damit mehr US-Fans erreicht.
Und wie sieht es auf dem Transfermarkt aus?
Dass es für Bundesliga-Clubs durch die schwachen Auftritte der DFB-Elf schwieriger wird, gute Spieler zu bekommen, ist eher unwahrscheinlich - zumindest als direkte Auswirkung.
"Das WM-Abschneiden hat keinen unmittelbaren Effekt darauf, ob die jeweilige Liga für Spieler attraktiv ist oder nicht", sagte Stefan Ludwig, Leiter der deutschen Sportbusinessgruppe bei Deloitte. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft begleitet das Fußball-Geschäft seit Jahren mit regelmäßigen Studien.